
Foto und Zeichnung Sabine Eggersglüß
„Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust.”
Leo Tolstoi
Heute ist schon der 3. Tag im neuen Jahr und vor meinem Fenster stürmt und schneit es. Am Vormittag habe diesen Nordstern bei einer Kollegin mitgezeichnet, der mich richtig motiviert hat wieder mit meiner Arbeit zu starten.
Als Einleitung hatten wir einen kleinen Jahresrückblick auf 2024 gemacht. Was war besonders schön, was hat mich glücklich gemacht, wovon möchte ich mehr und was will ich nicht mehr.
Beim Durchschauen meines 2024 Kalenders ist mir aufgefallen, wieviel ich im letzten Jahr gelernt und gearbeitet habe. Einiges davon möchte ich weiter vertiefen und häufiger anwenden, meine Arbeit mehr anpassen.
Für meine Hobbys, die mich glücklich machen, werde ich mir mehr Zeit nehmen. In den letzten Tagen habe ich wieder viel gestrickt und gelesen, was mir sehr gutgetan hat.
Das heutige neurographische Zeichnen hat mich wieder motiviert und mir viel Spaß gemacht. Ich hatte mich seit Tagen darauf gefreut.
Was macht dich glücklich?
Was tut dir gut und ist im letzten Jahr viel zu kurz gekommen?
Glücksempfinden
Nach Ansicht der Glücksforscherin und Neurowissenschaftlerin Michaela Brohm-Badry kann man Glück und Wohlbefinden trainieren.
Wenn wir viele positive Erfahrungen und Gedanken im Leben haben, verändern sich die neuronalen Strukturen und die synaptischen Verbindungen in unserem Gehirn.
Das ist so nachhaltig, dass das Gehirn quasi grundlegend “positiver tickt”.
Genau diese Erfahrung mache ich, wenn ich neurographisch zeichne.
Prof. Dr. Brohm-Badry misst im Labor mit Hilfe von EEG
(der Elektroenzephalographie) die elektrische Aktivität des Gehirns bei Probandinnen und Probanden. Dadurch kann sie erkennen, dass man mit positiven Gedanken das Gehirn neuroplastisch prägen kann.
Da gibt es keine Altersgrenze. Unser Gehirn ist neutral und lernt einfach das, was wir eingeben. Dabei unterscheidet es nicht zwischen guten und schädlichen Entwicklungen.
Mehr Botenstoffe für das Glücksempfinden
In dem wir uns regelmäßig bewegen, am besten an der frischen Luft, ausreichend schlafen, echte soziale Kontakte pflegen (nicht nur online), herzlich lachen und Gesellschaftsspiele spielen, können wir diese Hormone positiv beeinflussen und unser Glücksgefühl steigern.
Vielleicht magst auch du das neurographische Zeichnen einmal ausprobieren. Schritt für Schritt leite ich dich durch den Prozess.
Es braucht immer Handlungsschritte, wenn wir uns eine Veränderung wünschen. Wenn du das nicht alleine machen möchtest, dann schau dir dieses Angebot an:
Mein Jahresprogramm
Nutze die Kraft einer Gruppe und mache 2025 zu DEINEM besten Jahr.?
Irgendwie habe ich kein Glück
Manchmal kommt es einem so vor, als hätte man weniger Glück als andere Menschen. Ich glaube, das gibt es wirklich.
Wenn es in einem Familiensystem traumatische Erlebnisse und Erfahrungen gab, kann es sein, dass Folgegenerationen das Gefühl haben, sie dürften kein Glück und Spaß haben.
Das kann sich dadurch äußern, dass diese Menschen ein schlechtes Gewissen verspüren, wenn sie glücklich sind. Als gäbe es ein unausgesprochenes Verbot, als wäre es nicht erlaubt, glücklich zu sein.
Wenn du dieses Gefühl und diese Gedanken kennst, dann ist es hilfreich hinzuschauen, was ist da passiert? Womit gehst du in Resonanz?
Was braucht es, um dieses Thema ein für alle Mal aufzulösen, damit auch du unbeschwert und glücklich sein kannst.
Wenn du dir dafür eine Begleitung an deiner Seite wünschst, dann melde dich gerne bei mir.

Glücksmomente sammeln ?
Ich habe mir ein Glas für meine Glücksmomente bereitgestellt. Auf kleinen Notizblättern notiere ich mir besondere Glücksmomente die ich erlebt habe. Diese Zettelchen falte ich zusammen und sammel sie in dem Glas. So kann ich das ganze Jahr einen Blick auf all die wunderbaren Ereignisse haben.
Am 31. Dezember nehme ich mir dann das Glas und lese all die ganzen Zettel noch einmal durch.
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